Recitationes

Klaus Kinski spricht sechs Gramm Caratillo


Jack Emery liest Samuel Beckett`s Watt


Ingeborg Bachmann über "Die gestundete Zeit"



Weder...
- wie die einen noch wie die andere -
...werde ich lesen.
Vor. Lesen.

Heute.
Abend.
[ich kündigte es in meinem Tagwerk13 bereits an]

Ausgewählt habe ich vier Texte.
Eigene. Hand gefertigt.

Ich konnte mich nicht entscheiden.
Wie ich mich – nicht immer, aber manchmal – nicht entscheiden kann.
Dann wähle ich alles. Nehme alles.
Mit.

Einen politischen Text: Die Realsatire.
Einen nachdenklichen Text: Die Sozialkritik.
Einmal mundartlich: Die Kulturlandschaft.
Einmal historisch-genealogisch: Das Familienepos.

Aller guter Dinge sind Vier. Nicht drei.
Bei mir.
Eben.
Heute Abend.

Mögen meine Zuhörer[innen] auswählen.
Was.
Vor zu lesen.
Jedenfalls bin ich gewappnet.
Für beinahe jede atmosphärische Stimmung.

Bis ich wieder da bin, liebe Leserinnen und liebe Leser:
Nehmen Sie mit jenen [da oben] vorlieb.
Deren Klasse.
Einzigartig.
In jeder Hinsicht:

Melodisch singend mit Beckett,
mit dem letzten Atemhauch Kinski
und hoffnungsvoll die Bachmann.

Einen schönen Samstagabend!
1426 mal gelesen
Bubi40 - 13. Nov, 10:05

ihnen ein toi, toi, toi über die schulter zu spucken, ist es ja leider schon zu spät. sicher aber werden sie sich ihrer aufgabe zur vollsten zufriedeheit entledigt haben.
die drei obigen texte bestätigen mir in schönster weise meine überzeugung, dass sprache eben doch sehr, sehr viel mehr ist als nur mittel zur kommunikation ... sie ist musik, sie ist bewegung, sie ist emotion ...

Teresa HzW - 14. Nov, 14:13

Ja, Sprache ist mehr wie reden, mehr wie miteinander reden, mehr wie miteinander kommunizieren[eigentlich ein schrecklich "technokratisch" anmutendes Wort, letzteres].
Das war auch der Grund, warum ich v.a. die beiden Herren wählte... wegen der Bewegung: Die Art wie Kinski liest, mehr noch vorträgt, wirkt dermaßen authentisch. Einfach genial.
Jack Emery wählte ich, weil er so herrlich "limerick"sch vorträgt.
Und die Bachmann wegen der emotionalen Trostlosigkeit, die Ihre Art des Vortragens verbreitet, und dennoch schwingt in ihrer farblosen Stimme ein Hauch Hoffnung mit, meine ich.

Über die [Vor]Lesung werde ich einen eigenen Tageseindruck [uuuuppps, was schrieb ich denn da, ich meinte natürlich einen Tageseintrag, ein Tagwerk] verfassen, lieber Josef; jedenfalls lieben Dank für Ihre Zauberspucke. Ich darf Ihnen sagen: Sie wirkte [nach] - den ganzen Sonntag ;-)

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